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Warum heißt es bei Wahlen immer, dass ein Nichtwähler genau die Partei an die Macht bringt, die er nicht will?
Frage von blauclever: Warum heißt es bei Wahlen immer, dass ein Nichtwähler genau die Partei an die Macht bringt, die er nicht will?
Gleiches gilt doch auch für Wähler der Splitterparteien.
Und auch die Wähler der Parteien, die es NICHT schaffen, wollten doch eigentlich gerade die Siegerpartei nicht …
Beste Antwort:
Answer by DR Eisendraht
Nichtwähler senken die Wahlbeteiligung und damit haben es die anderen noch leichter Punkte zu sammeln. Logisch – nicht?
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Was ist besser: Eine Mikropartei (Splitterpartei) zu wählen, oder lieber gleich zu Hause zu bleiben?
Frage von KlammHeimlich: Was ist besser: Eine Mikropartei (Splitterpartei) zu wählen, oder lieber gleich zu Hause zu bleiben?
Bei jeder Wahl, egal ob Landtags, Kommunal-, Europa- oder Bundestagswahl fragen sich doch viele:
Sind die etablierten Parteien überhaupt noch wählbar?
Schaut man sich dann am Wahlabend die “Analysen” der jeweiligen Parteichefs an, bekommt man immer wieder die selben Lügen aufgetischt:
“Wir haben die Wähler überzeugen können und daher zugelegt” und ähnliche Lügen.
Was die Damen und Herren aber immer verschweigen:
Bei sinkenden Wählerzahlen können auch eigene Stimmenverluste zu pronzentualem Zuwachs führen.
Oder wollen die es einfach nicht wahrhaben?
Stellt Euch mal vor: Bei der Bundestagswahl Ende September gehen ALLE Wahlberechtigten zur Wahl und geben einen GÜLTIGEN Stimmzettel ab.
Aber: Sie geben ihre Stimme einer der kleinen Parteien, die unter “Sonstige” zusammengefaßt werden (sogenannten MIkroParteien).
Es muß ja nicht gleich eine rechtsradikale Partei sein, es gibt genug DEMOKRATISCHE Alternativen.
Was wäre dann am Wahlabend?
Sonstige: mindestens 45% (Bisher: +/- 5%)
CDU/CSU: ca. 20% (bisher um die 40%)
SPD: ca 15% (bisher um die 30%)
Grüne, Linke, FDP: je ca. 5% (bisher um die 10%)
Bitte nagelt mich nicht auf die Zahlen fest, es soll nur die ungefähre Größenordnung wiederspiegeln, Abweichungsn von 20% spielen im Moment keine Rolle.
Die frage ist: Was würden die Damen und Herren der “etablierten” Parteien sagen, wenn am Wahlabend ein derartiges Ergebnis rauskäme?
Wie seht Ihr das?
Beste Antwort:
Answer by Marcel
Dann nehmen die Sonstigen den Platz der jetzigen Parteien ein. Es gibt zwei Sorten von Parteien: groß, korrupt und machtgeil oder klein, machtlos und unbedeutend.
Es sei denn, man hält sie alle so klein, dass keine eine große Mehrheit hat. Aber wie soll man das organisieren? Ist ja dann doch ein Kunststück. Zudem müssen alle/viele über 5 % kommen, sonst wäre es ja wirkungslos. Da stellt sich dann noch ein “Problem” ein: Deutschland ist, sofern die Parteien sehr verschieden sind, ohne Regierung.
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@littlewisehen soll das heißen, dass die in 5 Jahren alle FDP wählen? #Splitterparteien
@littlewisehen soll das heißen, dass die in 5 Jahren alle FDP wählen? #Splitterparteien – von NikSput (mostly harmless)

